Gedichte und anderes

Leseproben

Gedicht: "Der tägliche Wahnsinn"

Alltag

Es gibt auf der Welt einen kleinen Mann,

der vieles weiß und einiges kann

nicht mehr und weniger als die meisten könnten,

wenn sie nur wollten und nicht alles verpennten

gar große Talente schlummern in fast allen,

ungenutzt, nicht aktiviert

vielleicht von der Umwelt nicht toleriert

oder aus Furcht hinten runtergefallen...

Der täglich Driss macht Mann und Frau

ganz stumpf in seinen Empfindungen

der eine schluckt; ist nur noch blau

ganz taub in seinen Windungen

Ein Gutteil aller spürt die Gefahr,

und wird noch rechtzeitig gewahr,

daß die eigenen Wünsche so wichtig sind;

erfüllt wurden sie zumeist nur als Kind

Als Erwachsener lernst Du, zurückzustecken,

ein Hoch aufs Gemeinwohl, statt sich auszustrecken

Die Kunst heißt, den Alltag zu überwinden

individuell, ohne andere zu schinden

das Schöne zu suchen wie Musik und Natur,

oder ein Gespräch mit den Nachbarn im Flur

einfach nicht achtlos vorübergehen,

sondern das Umfeld mit Bewußtsein sehen

dann kommt zurück, was man anderen gibt,

dann man auch den kleinen Mann viel mehr liebt



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